Ü 3: Weihnachten mit (Schwieger)Mutter

Setzen Sie die passenden Reflexivpronomen ein!

SIE: Du verhälst einfach unmöglich!!! Kannst du nicht ein einziges Mal Mühe geben, wenn wir zu meiner Mutter begeben?
ER: Immer beschwerst du darüber, dass ich nicht bemühe, freundlich zu verhalten, wenn wir bei deiner Mutter aufhalten. Dabei bildest du nur ein, dass ich mit deiner Mutter nicht verstehe.
SIE: Bist du eigentlich im Klaren darüber, was du sagst? Du unterhälst nicht mit ihr, sondern betrinkst immer öfter, wenn wir bei ihr sind!
ER: Wie gut, dass wenigstens ihr beide so gut versteht, du und deine Mutter.
SIE: Du und dein Sarkasmus. Bist du eigentlich im Klaren darüber, wie sehr du an deinen Vater erinnerst?
ER: Wie? Was? Du kannst doch nicht mit meinem Vater vergleichen. Der hat doch von meiner Oma immer alles gefallen lassen. Außerdem war er ein alter Dickkopf.
Sie: Und das bist du nicht? Du unterscheidest also von deinem Vater.
ER: Ja, ich habe nämlich immer gegen Dummheit und Ungerechtkeit gewehrt.
Sie: Ich gebe dir einen Rat: Du solltest es abgewöhnen, selbst zu belügen!
ER: Ach, weißt du, ich traue durchaus zu, über Gedanken zu machen. Ich kenne nämlich ganz gut selbst.
SIE: Du bildest ja ganz schön was ein!
ER: Wie gut kennst du denn eigentlich selbst?
Sie: Seit wann interessierst du denn dafür, ob ich gut kenne?
ER: Na, ja, deine Mutter hat gefragt, ob wir nicht mehr so gut verstehen wie früher. Sie meint, dass du in letzter Zeit nicht mehr verstehst und dass du abgewöhnt hast, zu umarmen, wenn wir begrüßen.
SIIE: Also, da hört ja wohl alles auf! Ihr beide unterhaltet über ?!? Ausgerechnet sie beschwert darüber, dass ich nicht mehr umarme. Das lasse ich von ihr nicht gefallen. Die kann Weihnachten alleine feiern!
ER: Liebling ärgere doch nicht darüber. Ihr solltet gerade an Weihnachten nicht in die Haare kriegen. Sie ist doch deine Mutter. Außerdem: Es ist besser, wir vertragen mit ihr und laden sie zum 2. Weihnachtstag ein. Sonst lädt sie noch selbst für Heiligabend ein und bleibt bis Silvester.
SIE: Oh Gott, nein! So eine Katastrophe will ich lieber gar nicht vorstellen. Dann rufe ich lieber gleich an, um für den 2. Weihnachtstag einzuladen.
ER: Bestell ihr einen schönen Gruß von .
SIE: Kannst du mal sagen, Liebling, warum denke ich jetzt, dass du ein Zyniker bist?