Globale Erderwärmung

Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts hat die Erde mit einem Klimaphänomen zu kämpfen, welches weltweit als „Globale Erwärmung“ bezeichnet wird.

Was ist die Globale Erderwärmung?Diapositivo1

Im Allgemeinen gehen die Wissenschaftler davon aus, dass die deutlich erhöhte Konzentration der Treibhausgase, die sich in der Atmosphäre befinden, eine tragende Rolle spielen. Durch diese hohe Konzentration entsteht der so genannte anthropogene Treibhauseffekt, welcher die Wärme der Sonne von der Erdatmosphäre mehr absorbiert wird, als dies eigentlich von Nöten ist. Die Oberfläche der Erde erwärmt sich daher schneller, als dies bei geringeren Treibhausgasen der Fall wäre.

Was sind die Treibhausgase?

Als Treibhausgase werden alle Gase bezeichnet, die in der Luft einen Einfluss auf die Strahlung z.B. der Sonne haben. Dabei können Treibhausgase sowohl natürlich als auch vom Menschen verursacht sein. Treibhausgase verhindern, dass die Wärme, die vom Erdboden ausgeht, ins Weltall entweicht.

Folgen der globalen Erderwärmung

  • Gesundheitsrisiken durch steigende Lufttemperaturen und Hitzewellen
  • Weitere Verbreitung von Schädlingen und Krankheitserregern
  • Anstieg des Meeresspiegels zwischen 20 und 60 cm bis ins Jahr 2100 durch Abschmelzen von Gletschern und des grönländischen Eisschildes
  • Erhöhtes Risiko von Überschwemmungen und Sturmfluten durch Zunahme der Verdunstungsmenge
  • Versauerung der Ozeane mit schwerwiegenden Folgen für das Ökosystem Meer
  • Wirtschaftliche Folgen für die Beseitigung der Klimafolgeschäden in schwer zu prognostizierender Höhe
  • Bei einer Erhöhung über 2°C werden substanzielle Folgen für Ökosysteme angenommen (Aussterben zahlreicher Tier- und Pflanzenarten), bei einer Erhöhung über 3°C der vollständige Zusammenbruch vieler Ökosysteme
  • Zunahme der Hunger- und Wasserkrisen, namentlich in Entwicklungsländern sowie kriegerische Auseinandersetzungen um Ressourcen

 

Ana Amaral